1317

wird Groß Weseram zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als zum bischöflichen Tafelgut gehörend

1430

Ende des 14. oder Anfang des 15. Jh. wurde das ehemals slawische Klein-Weseram verlegt und als Platzdorf neben Groß-Weseram neu gegründet, zwischen beiden Dörfern lagen die 8 Kossätenhöfe, Klein-Weseram befand sich noch immer in bürgerlichem Lehnsbesitz.

1641

Im Dreißigjährigen Krieg der in Brandenburg besonders schwer wütete, werden weiter die 35 Hufe genannt, das Dorf scheint nicht wüst gefallen zu sein.

1752

Bau der Kirche. Die Kirche ist das älteste erhaltene Gebäude in Weseram, sie ist eine einfache, massive Barockkirche in Saalform mit einem quadratischen Turm auf der Westseite. Vom Vorgängerbau der Kirche ist nichts überliefert, allerdings kann es als sicher gelten, dass die Siedler im 12. oder 13. Jahrhundert eine Kirche errichtet haben. Einzige Zeugen der vorhergehenden Kirchenbauten sind zwei Glocken, die eine mit der Inschrift „anno Domini 1516 ave Maria" und die zweite, eine kleinere, die gesprungen ist und ohne Krone im mittleren Turmgeschoss liegt mit der Jahreszahl 1448. 

1800

1 Lehnschulze, 10 ganze Bauern, 1 Halbbauer, 9 Kossäten. 2 Büdner, 4 Einliegen, Schmiede, Windmühle, Kruq, 35 Bauernhöfe, 2 Lehnhöfe, 37 Feuerstellen"

1860

Dorf mit 2 Abbauten (Kolonie Weseram), 5 öffentliche, 40 Wohn,- 99 Wirtschafts-gebäude

1907

Inbetriebnahme des Weseramer Bahnhofes als Teil der Westhavelländischen Kreisbahn der Strecke nach Brandenburg Krakauer Tor. In den 1960er Jahren wurde der Betrieb auf der Bahnstrecke wieder eingestellt.

1945

Kaum nennenswerte Kriegszerstörung, Umsiedler und Flüchtlinge wurden in bestehende Gehöfte aufgenommen, die Einwohnerzahl stieg von 472 (1938) auf 744 (1946)

2002

Eingemeindung zur Großgemeinde Roskow. Roskow besteht nun aus den Ortsteilen Roskow, Weseram und Lünow (mit Gemeindeteil Grabow).